• Natur, Kultur und Küche im Nordpiemont


    Entdeckungsreise zu unbekannten Schätzen

      

Zahlreiche tiefe Seen, eine abwechslungsreiche Moränenhügellandschaft und
die Weite der fruchtbaren Poebene,
umrahmt von der Hochgebirgskette des Westalpenbogens
ergeben die landschaftliche Faszination dieser Region mit dem Namen
„Am Fuß der Berge – Piemont“. 


Unbekannte romanische Kunstschätze,
„heilige Berge“ und monumentale Wallfahrtsorte,
Barockarchitektur piemontesischer Prägung
und die Geschichte der Savoyer
bilden den historisch kulturellen Rahmen dieser Grenzregion.


Vielfältige Käsevariationen, deftige Bergküche, leckere „risotti“ aus der Ebene,
„bagna cauda“, tolle Weine und unwiderstehliche Desserts
bieten kulinarische Hochgenüsse im Nordpiemont und Aostatal.

 

 

Anreise: Durch die Schweizer Bergwelt und das Tessin erreichen Sie abends die „Villa Soleil“ in der Nähe von Ivrea, wo Sie diese Woche in sehr angenehmem Ambiente wohnen werden. Bei einem Aperitif heißt es: Herzlich willkommen! Das Abendmenü genießen Sie im Hotelrestaurant „Il ritrovo die Poeti“ – „der Dichter-Treff“.


Biellese: Das nördliche Piemont beheimatet zahlreiche Wallfahrtsorte und „heilige Berge“, die meist im Zuge der Gegenreformation errichtet wurden. Heute besuchen wir Oropa einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte. Vor karger Bergkulisse dehnt sich ein unter den Savoyer monumental barock ausgebauter Gebäudekomplex aus. Eine Führung erklärt Ihnen Bedeutung und Struktur dieses Ortes. Mittags treten Sie in einen in sich geschlossenen „ricetto“ ein – dies ist eine mittelalterliche Befestigung, die nicht zum Wohnen sondern als Speicher für Vieh und Getreide gebaut wurde. Im Ricetto di Candelo lassen Sie sich ein leckeres piemontesisches Mittagsmenü munden. Nach einem gemütlichen Bummel durch die Gassen werden wir auf einem Castello erwartet, das heute als Weingut betrieben wird. Nebbiolo, Vespolina, Erbaluce und Arneis sind die einheimischen Weine, die Sie hier entdecken und verkosten werden.

 

 

Val Susa: Östlich von Turin geht es hinein in das Susatal, eine wichtige Verbindung nach Frankreich. Schon aus der Ferne sehen Sie auf einem Bergsporn hoch über dem Tal die imposante Sacra di San Michele. Das italienische Pendant zum Mont Saint Michel in der Normandie beeindruckt von außen durch seine mächtige befestigte Bauart, im Innern durch riesige in den Fels gehauene Treppen und die einmalig schöne romanische „porta dello Zodiaco“. Die sorgfältige Restaurierung zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist Alfredo d’Andrade zu verdanken, ein Architekt, dem wir hier immer wieder begegnen. Danach genießen Sie einen leckeren Panoramaimbiss. Nachmittags besuchen wir das Kloster S. Antonio di Ranverso, ein eindrucksvolles Beispiel piemontesischer Backsteingotik mit sehr gut erhaltenen Freskenzyklen von Giacomo Jaquerio, des savoyischen Hofmalers. Ein leckeres Menü wird Ihnen abends in einem sympathischen Agriturismo serviert.


Torino: Heute erkunden Sie Turin, die faszinierende und pulsierende Hauptstadt des Piemont. Oft verkannt bietet die von den Savoyern planmäßig ausgebaute Stadt prunkvolle Architektur, süße Verführungen und beeindruckende Museen. Mit der historischen Zahnradbahn fahren wir hinauf zur Basilica di Superga, der Grabkirche der Savoyer, die in erhabener Lage über der Stadt thront. Nach einer süßen Stärkung haben Sie Zeit eines der zahlreichen Museen zu besuchen oder das Zentrum auf einem geführten Rundgang kennen zu lernen. Zum Abendmenü sind wir wieder im Hotelrestaurant.


Novara und Ortasee erwarten Sie heute. In Novara besichtigen Sie den Dom, das mittelalterliche „Broletto“ und die Kirche San Gaudenzio. Die herausragende Kuppel dieser Kirche von Antonelli wurde zum Wahrzeichen der Stadt. Danach geht es weiter an den wunderschönen „Lago d’Orta“. Südländisches Flair empfängt Sie hier in Orta San Giulio, das auf der Spitze einer Landzunge liegt und durch enge Gassen und die mittelalterliche Piazza besticht. Mit dem Boot setzen wir auf die kleine Insel San Giulio über, wo Sie zum Mittagessen leckere Fischküche genießen und bei einem Rundgang die Basilika besuchen. Zu Fuß geht es danach hoch auf den „Sacro Monte di San Francesco“. In zwanzig Kapellen werden sehr eindrücklich mit lebensgroßen Terracottafiguren und Fresken Stationen des Lebens von Franz von Assisi dargestellt. Eingebettet in die Natur ist dieser Spaziergang ein wirklich besonderes Erlebnis.

 

   

Herzlich willkommen im Aostatal - grandiose Hochgebirgsszenerie zwischen Gran Paradiso, Mont Blanc und Monte Rosa bildet die Kulisse. Für die Römer war hier vor 2000 Jahren einer der wichtigsten Alpenübergänge für ihre Truppen – als „Augusta Praetoria“ wurde eine Festungsstadt angelegt, im heutigen Aosta sind noch viele Zeugnisse davon zu sehen. Spannende Einblicke in die Konkurrenz arianischer und katholischer Fraktionen des Frühchristentums bekommen Sie in der Klosteranlage Ss. Pietro e Orso. Die französischen Einflüsse sind bis heute überall deutlich in dieser kleinen autonomen Bergregion. Mittags genießen Sie die herzhafte valdostanische Küche mit Spezialitäten wie Fonduta, Lardo und einheimischen Weinen. Danach laden wir zu einem Abstecher nach Cogne in den Nationalpark Gran Paradiso ein. Herrliche Berglandschaft, ein botanischer Alpengarten oder das Bergbaumuseum gibt es zu erkunden.

 

 

Canavese - so heißt das Gebiet um Ivrea wo abwechslungsreiche Moränenhügel und verstreute Seen das Landschaftsbild prägen. Herausragend und fast schon unnatürlich wirkt „la serra“ – eine kerzengerade verlaufende enorme Seitenmoräne aus der letzten Eiszeit. Als römische Siedlung am Ausgang des Aostatals gegründet ist Ivrea heutzutage berühmt für seinen Karneval und hatte als Heimat von Olivetti eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Bei einer Stadtführung erkunden Sie versteckte Schätze dieser unbekannten Kleinstadt. Mittags laden wir zu einer entspannten Bootstour mit kulinarischer Überraschung auf dem Lago di Viverone ein. Einen Eindruck in das fürstlich feudale Leben in dieser Gegend bekommen Sie bei der Besichtigung des Schlosses Masino in wunderschöner Panoramalage. Zum Abschluss der Reise lassen Sie sich heute wieder vom Chefkoch unseres Hotels verwöhnen.  

 

Heimreise: Morgens verlassen Sie mit bunten Eindrücken und leckeren Spezialitäten im Gepäck diese kulturell und kulinarisch faszinierende Region. Arrivederci!

 

 

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